SPD Jena

Schulen in Jena

Allgemeinbildende Schulen in Jena seit 1990
- Rückschau und Perspektiven - Fragen an den Schulträger

Die gegenwärtige Situation ist durchaus erfreulich: Die Jenaer Schullandschaft gilt deutschlandweit als etwas ganz Besonderes.

Die Jenaer Schulen sind Top – jede für sich, wie auch in ihrer Gesamtheit. Es gibt eben nicht nur die eine Vorzeigeschule, die sich alle angucken wollen, sondern viele von denen in dieser Stadt! Die Schulen in freier Trägerschaft sind hierbei integraler Bestandteil. Profilbildung und Schulentwicklung sind durchgängige Prinzipien.

Vielgestaltigkeit und Heterogenität sind Markenzeichen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Thüringer Gemeinschaftsschulen gerade in Jena vorbildhaft entwickelt haben. Aber alle Schularten tragen dazu bei, dass Preise und Auszeichnungen mit deutschlandweiter bzw. thüringenweiter Bedeutung in Jena angekommen sind, wie etwa der Deutsche Schulpreis.

Die Jenaer Schullandschaft ist ein Abbild der Jenaer Stadtgesellschaft: modern, wachsend, innovativ und kooperativ.

Die Kollegien in den Schulen, die Eltern und die Stadt Jena füllen ihre Verantwortung aus. BILDUNG wird groß geschrieben in Stadtverwaltung und Stadtrat.

Das Programm zur Schulsanierung ist herausragend in Deutschland.

Die Ausstattung der Schulen ist beispielgebend.

Lange vor dem Landesprogramm hat die Stadt Jena flächendeckend Schulsozialarbeit finanziert. Lokale Bildungslandschaften und Multiprofessionalität werden gefördert. Die Stadt hat sich eingebracht als Träger der kommunalen Horte und aktuell als Träger kommunaler Schulen.

Inklusion wird in einem Maße realisiert, das seinesgleichen sucht. Gerade bei diesem Anliegen, das ein Thema der Gesellschaft als Ganzes ist, wird deutlich, dass die Stadt als Schulträger nicht alleine agieren kann.

Die Bilanz ist wirklich positiv, aber nichts ist so gut, dass man nicht weitere Verbesserungen und Fortentwicklungen thematisieren würde.

Dieser Ansatz ist all denen, die Verantwortung tragen, gemeinsam.

Eine Besonderheit, die die Situation in Jena auszeichnet, ist durch die bewusste Entscheidung, die Schulbezirke aufzuheben, gegeben. Sie eröffnet Eltern die Möglichkeit, eine Schule gemäß ihres besonderen Profils auszuwählen. Das ist ein Merkmal von guten Schulen und fördert den Wettbewerb zwischen den Schulen.

Ungeachtet dessen können wir feststellen:

Alle Schulen sind identitätsstiftend für ihre Schüler, Kollegien und Eltern!

Trotzdem haben wir Schulen, die bei der Umsetzung ihres Schulkonzeptes räumlich beengt arbeiten und solche, deren Kapazitäten nicht vollständig ausgeschöpft werden.

Diese Umstände, die aktuell wachsenden Schülerzahlen und die Stärkung der einzelnen Schulprofile sind fortwährende Herausforderungen für den Schulträger.

Trotz oder gerade wegen der insgesamt positiven Bilanz der Jenaer Schulsituation bleiben Entscheidungen zur Schulentwicklungsplanung komplex und vielschichtig!

Ein Anliegen dieser Anfrage besteht darin, über das Aktuelle hinaus prognostisch, die Aufgaben bewusst zu machen, die die Stadt mittelfristig zu lösen hat.

In Abschnitt 1 soll rückblickend das Ab und Auf der Schülerzahlentwicklung deutlich gemacht werden.

In Abschnitt 2 sollen den Schülerzahlen, die räumlichen Kapazitäten gegenüber gestellt werden.

Abschnitt 3 steht unter dem Motto: Was ist uns (Schul)Bildung in Jena wert?

Abschnitt 4 fragt nach den mittelfristigen Erfordernissen.


Fragenkatalog:

1. Schülerzahlen absolut

1.1. Wie viele Schüler wurden pro Schuljahr eingeschult (insgesamt, in staatlichen Schulen, in Schulen in freie Trägerschaft)?

1.2. Wie viele Schüler besuchten pro Schuljahr die allgemeinbildenden Schulen - (insgesamt, staatlich, freie Träger)?

In beiden Fällen sind die maximalen und minimalen Anzahlen hervorzuheben.


2. Schülerzahlen und Schulkapazitäten – nach Schularten sortiert

2.1. Wie viele Schulplätze pro Schuljahr standen dafür in den einzelnen Schularten bereit?

2.2. Wie entwickelten sich in den 5. Klassen die Übergangszahlen zum gymnasialen bzw. zum nicht- gymnasialen Bereich (Regelschulen, Gesamtschulen bzw. Gemeinschaftsschulen)?

2.3. Wie entwickelten sich in den letzten Jahren in den 1. Klassen die Anzahlen der Schüler, die in eine Schule eingeschult wurden, in der sie auch ihren Schulabschluss erreichen können?


3. Schulfinanzierung

3.1. Laufende Kosten: Wie viel Geld gibt die Stadt pro Jahr als Schulträger für den laufenden Betrieb ihrer Schulen aus? (Betriebskosten, Sachkosten, Personalkosten)

3.2. Sanierung und Erneuerung: Wie viel Geld hat die Stadt für die Sanierung der Schulgebäude, die Erneuerung des Inventars und den derzeitigen Neubau ausgegeben bzw. wird sie geplant in den nächsten Jahren ausgeben?

3.3. Besondere Kosten: Wie viel Geld gibt die Stadt darüber hinaus zusätzlich aus für

• Schulsozialarbeit,

• Schulbegleiter,

• Schülerbeförderung

• und weiteres?

3.4. Bildungsquote: Lässt sich damit eine „Bildungsquote“ (Summe des Geldes für die allgemeinbildenden Schulen im Vergleich zum Gesamthaushalt) darstellen? Sind solche Werte für andere Schulträger (in der Größe vergleichbarer Städte) bekannt?


4. Prognose

4.1. Es gibt verschiedene Quellen mit unterschiedlichen Prognosen in Bezug auf die Entwicklung der Schülerzahlen bis 2030.

Welche Werte macht die Stadt zur Grundlage ihrer mittelfristigen Planungen?

4.2. Welche Schulkapazitäten - sortiert nach Schularten – werden unabdingbar sein?

4.3. Welche Entscheidungen sind absehbar notwendig, um zukünftig ausreichend die räumlichen Ressourcen bereitzustellen, die für die Umsetzung der jeweiligen Schulkonzepte erforderlich sind?

 

Antwort der Stadtverwaltung

Die Anwort der Jenaer Stadtverwaltung als PDF

 

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