SPD Jena

Höhn: Thüringen profitiert von Pumpspeicherwerk an Schmalwasser-Talsperre

Umwelt & Energie

Die geplante Errichtung des Pumpspeicherkraftwerks Schmalwasser in Tambach-Dietharz hätte große volkswirtschaftliche Effekte für Thüringen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die Fachhochschule Jena im Auftrag des Investors Trianel GmbH vorgelegt hat. „Thüringen würde von der Investition enorm profitieren“, sagte Wirtschaftsminister Uwe Höhn heute in Erfurt. Das Vorhaben könne für einen deutlichen Wachstums- und Beschäftigungsschub im Freistaat sorgen. „Diese Chance sollten wir uns nicht entgehen lassen.“

Der Stadtwerkeverbund Trianel wird nach eigenen Planungen rund 1,3 Milliarden Euro allein in die Planung und Errichtung des Pumpspeicherkraftwerks investieren. Laut der Studie kommen in dieser Errichtungsphase (bis zum Jahr 2025) davon rund 260 Millionen Euro direkt als produktionswirksame Nachfrage bei den Thüringer Unternehmen an (übrige Investitionen entfallen auf Unternehmen in anderen Bundesländern, Importe aus dem Ausland, Grundstückserwerb). Damit wird im Freistaat eine zusätzliche Produktion im Umfang von insgesamt 367 Millionen Euro ausgelöst. Jeder von Trianel investierte Euro hat demnach einen Produktionswert von 1,41 Euro im Freistaat.

In der späteren Betriebsphase des Pumpspeicherwerks lägen die Investitionen und damit die produktionswirksame Nachfrage bei den Thüringer Unternehmen bei jährlich 12,4 Millionen Euro. Dadurch würde eine zusätzliche Produktion von 20,2 Millionen pro Jahr ausgelöst.

Aus diesen Zahlen ergeben sich erhebliche Beschäftigungseffekte: So finden in der Planungs- und Bauphase (bis zum Jahr 2025) des Pumpspeicherkraftwerks pro Jahr durchschnittlich etwa 228 Personen eine Beschäftigung – in der eigentlichen Bauphase (2021-2015) sogar bis zu 533 Personen jährlich. In der späteren Betriebsphase werden dauerhaft rund 157 Beschäftigungsverhältnisse geschaffen, davon 89 direkt im sowie im Umfeld des Pumpspeicherkraftwerks, weitere 68 durch die indirekten Wertschöpfungseffekte.

„Der volkswirtschaftliche Nutzen der Trianel-Investition für Thüringen steht außer Zweifel“, sagte Höhn. Die vorgeschobenen „Zweifel“ von Teilen der CDU seien damit widerlegt. Pumpspeicherkraftwerke seien darüber hinaus aber auch energiepolitisch sinnvoll: „Wir brauchen leistungsfähige Energiespeicher, um die stark schwankende Stromeinspeisung aus Wind- und Sonnenenergie auszugleichen“, so der Minister. Thüringen könne hier einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zur Erreichung der eigenen energiepolitischen Ziele leisten.


Presseinformation der FH Jena und eine Kurzfassung der Studienergebnisse unter https://www.idw-online.de/de/news593641.

 

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