SPD Jena

Gespräch bei Jenarbeit anlässlich der jüngsten Berichterstattung in der Presse

Stadtrat


Janek Löbel - Vorsitzender Werkausschuss jenarbeit

Am Mittwoch, den 21. Januar 2015 fand ein Gespräch zwischen der Werkleitung des städtischen Eigenbetriebes jenarbeit, vertreten durch den Werkleiter Eberhard Hertzsch und den Kaufmännischen Leiter Peter Fischmann, und den Mitgliedern der Linken Fraktion im Stadtrat, Dr. Beate Jonscher und Martina Flämmich-Winkler, sowie dem Vorsitzenden des Werkausschusses Janek Löbel (SPD) statt.

Anlass dieses Gespräch waren Reaktionen auf den Presseartikel vom 22. Dezember 2014 bezüglich der 500. Montagsdemo in Jena. Insbesondere die Aussage ‚Angst oder auch Wut seien häufige Begleiter im Jobcenter‘ wurden nicht nur in der Presse kritisch besprochen. Allerdings sorgten die Reaktionen wiederum ihrerseits für Verstimmung. „Wir waren an einen Punkt angelangt, an dem jede Äußerung in der Presse nur eine neue Reaktion hervorgerufen hätte, ohne dass wir in der Sache zur Verständigung beigetragen hätten. Es war daher wichtig und allen Seiten ein Anliegen, in einem Gespräch die Aussagen in der Presse aufzuarbeiten und unterschiedliche Auffassungen klar anzusprechen.“ beschreibt Werkausschussvorsitzender Janek Löbel die Intention des Gesprächs.

Bei dem Treffen, das der Werkausschussvorsitzende als angenehm und offen beschreibt, sei man sich einig gewesen, dass pauschalisierende Aussagen über Leistungsempfänger und Leistungsempfängerinnen zu vermeiden und eine differenzierte Betrachtung angezeigt sei: „Natürlich fühlen sich viele Menschen bei Behördengängen unwohl – hier bildet auch jenarbeit keine Ausnahme. Wichtig ist allerdings festzustellen, dass sowohl das Fallmanagement als auch die Leistungsbetreuung überwiegend als positiv wahrgenommen werden.“ stellt Janek Löbel unter Bezugnahme auf die Studie zur Erhebung der Kundenzufriedenheit bei jenarbeit fest.

Ebenso bestand bei allen Beteiligten grundsätzliche Einigkeit in der Feststellung, man müsse Kritik an den Hartz IV Gesetzen und deren Umsetzung durch das Jobcenter in Jena, trennen. Beide Bereiche können und müssen ihrerseits durch die Politik an den dafür geeigneten Orten aber auch kritisch begleitet werden. „Die Satzung des Eigenbetriebs sieht vor, dass Werkausschussmitglieder die Arbeit der Werkleitung kontrollieren. Von daher gehören kritische Nachfragen selbstverständlich zu den Aufgaben der Mitglieder des Werkausschusses.“ betont Janek Löbel. Im Gespräch sei deutlich geworden, dass alle Seiten diese konstruktive Zusammenarbeit schätzen.

„Ich denke, das Gespräch hat im Ergebnis geholfen, Unstimmigkeiten, die anlässlich der Berichte in der Presse entstanden sind, auszuräumen und bei allen unterschiedlichen Auffassungen in der Sache, den respektvollen Umgang miteinander zu pflegen.“ stellt der Werkausschussvorsitzende Janek Löbel abschließend fest.

 
 

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